Simone Hirth: „Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft“ (Lesung)

simone hirth

Eine junge Frau, Mitte 20, sitzt nach dem Abriss ihres Elternhauses im Schutt und versucht einen Wiederaufbau. Wie besessen räumt und schleppt sie das Vergangene in ihre Notunterkunft. Dabei entsteht nicht nur eine solide Bleibe, sondern auch ein Gegenmodell zur gesellschaftlichen Norm.

Im ersten Roman lotet Simone Hirth die Grenzen des literarisch Möglichen aus und trifft so auf das Eigentliche. Zynismus verkehrt sich in Galgenhumor.

Die Sprache wird zum (Lebens-)Experiment: „Dass es weitergeht, weiß ich. Ich habe längst Adieu gesagt zu den Zweifeln. Meine Oberarme sind schon enorm.“

Hirth, geboren 1985 im deutschen Freudenstadt, lebt und arbeitet in Gablitz im Wienerwald. Ihr Studium hat sie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig absolviert.

Das Bühnenbild zur Lesung gestaltet der Steyrer Maler Alex Bartl.

Infos & Tickets: Tel. 0664/73 115 620

Datum: 
Dienstag, 11. Oktober 2016 - 20:00 - 22:00
Eintritt: 
9 / 8 / 7