George Sand trifft Frédéric Chopin

George Sand

Ein Theater-Konzert-Abend von portraittheater
Unkonventionell. Dies trifft in vielerlei Hinsicht auf die französische Schriftstellerin Amantine Aurore Lucile Dupin, besser bekannt unter dem Namen George Sand (1804 – 1876) zu. Unkonventionell in ihrem beruflichen Schaffen als anerkannte Verfasserin eines umfangreichen literarischen Werkes. Sie gilt als „Vielschreiberin“ und schrieb durchschnittlich zwei Bücher im Jahr. In ihrem Leben veröffentlichte sie 180 Bände. Romane ebenso wie Theaterstücke, dazu zahlreiche sozialkritische Artikel für Zeitschriften. Hinzu kommen annähernd 40.000 Briefe, von denen etwa 15.000 erhalten sind.

Unkonventionell im Privaten, durch das Tragen von Männerkleidung in der Öffentlichkeit, die Scheidung von ihrem Ehemann und die zahlreichen Liaisonen mit Männern. Diese Lebensweise machte sie zu einer ebenso umstrittenen wie verehrten Frau. Die bekannteste Liebesbeziehung bestand zu dem polnischen Komponisten Frédéric Chopin (1810 - 1849). Neun Jahre lang waren sie ein Paar. Ihre gemeinsame Zeit auf Mallorca verarbeitete sie literarisch, Chopin komponierte dort einige seiner schönsten Klavierwerke.

"Für mich ist die Handlungs- und Gedankenfreiheit das höchste Gut." (George Sand)

portraittheater (Wien) widmet sich erneut einer bedeutenden Frau des 19. Jahrhunderts. Eindrucksvoll werden in dieser Produktion die Lebensgeschichte Sands und die Höhen und Tiefen der Liebesbeziehung zu Chopin anhand von Originalzitaten und ausgewählten Musikstücken für das Publikum erlebbar.

Darstellerin: Anita Zieher
Klavier: Werner Lemberg
Musik: Frédéric Chopin
Texte: Originalzitate von George Sand, Frédéric Chopin, Heinrich Heine u. a., bearbeitet von Brigitte Pointner und Anita Zieher
Regie: Brigitte Pointner / Produktion: portraittheater

Eine Veranstaltung im Rahmen der AKKU Initiative „Starke Schwestern Project-House - Intercultural Center of Female Empowerment, Wisdom & Art“.

Datum: 
Samstag, 8. Oktober 2011 - 20:00 - 21:30
Eintritt: 
15 / 13 / 11