BRUNO MARTIN: G. I. Gurdjieff – Entdeckungsreise zu unbekannten Orten

Die eigenwillige und herausfordernde Weltsicht des außergewöhnlichen Lebenslehrers G. I. Gurdjieff (1866-1949) hat bis heute eine große Anziehungskraft. Gurdjieffs Philosophie, die in östlichen Weisheitslehren und westlicher Psychologie wurzelt, geht von der Annahme aus, dass die meisten Menschen einen Großteil ihres Lebens „schlafend“ verbringen. Daher liegt der Schlüssel für ein lebendiges Leben im „Aufwachen in die Wirklichkeit“ durch die bewusste Entfaltung des eigenen Potenzials.  Diese harmonische Entfaltung ist ein Prozess kreativen und ganzheitlichen Trainings von Aufmerksamkeit, Bewusstheit und der Synergie von Vernunft, Gefühl und Sinneserfahrung.
Gurdjieff hinterließ ein umfangreiches Vermächtnis an Büchern, Übungsmethoden, Musik und „heiligen Tänzen“, die inzwischen auf allen Kontinenten gelehrt werden.
Bruno Martin, der seit 40 Jahren mit Gurdjieffs Lehre und Methoden arbeitet, macht in seinem Erlebnisvortrag einige der wesentlichen Ideen anschaulich zugänglich.

Bruno Martin, geb. 1946, ist ein ehemaliger Schüler des britischen Mathematikers und Gurdjieff-Lehrers John G. Bennett. Er erforscht seit über 35 Jahren die Gurdjieff-Methode der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen, hat sie den heutigen Bedingungen des „Mensch-Seins“ entsprechend weiterentwickelt und lehrt sie in Seminaren. Begegnungen mit verschiedenen „Meistern der Weisheit“ und ihren Lehren eröffneten ihm weitere Türen zu den vielfältigen Dimensionen des Bewusstseins. Seine Arbeit mit östlichen Weisheitslehren, westlichen Bewusstseinstechniken und den Erkenntnissen der Naturwissenschaften lässt ihn vertraute Denkweisen immer neu hinterfragen.
Er ist Autor der Bücher „Gurdjieff Praxisbuch“,  „Auf einem Raumschiff mit Gurdjieff“, „Der verwirklichte Idiot“, „Das Lexikon der Spiritualität“ und „Intelligente Evolution“. Bruno Martin ist Vater von vier Kindern und lebt mit der Künstlerin Nana Nauwald in der Lüneburger Heide (zum Weiterlesen siehe auch www.intelligente-evolution.de).

Musikalisch umrahmt wird dieser Weltbilder - Abend von Helmut Schönleitner und der großartigen kolumbianischen Flötistin Catalina Morales. Sie präsentieren neue Arrangements der Musikstücke Gurdjieffs, die schon vor der Einführung des Begriffs „Weltmusik“ ein „Crossover“ von westlicher Klassik und traditionellen östlichen  Musikformen waren und die eine Erfahrung der inneren Tiefe von Gurdjieffs Lehre vermitteln.

Datum: 
Donnerstag, 16. April 2009 - 20:00
Eintritt: 
12 / 10 / 8